Tuesday, February 14, 2017

Windflucht

Heute ein bisschen Kultur, ich besuche Gortys und Phaistos, zwei Minoische Palastruinen. Oder sowas in der Art.

Nach langem Warten und einem Karamellkaffee komme ich auch noch nach Matala. Der Eingang zu den berühmten Höhlen ist geschlossen, ich klettere über den Zaun. Steht ja nicht umsonst "climb" auf meinen Wanderschuhen.

Sonnenjagd

So viele schöne Worte in meinem Kopf für diesen Tag, aber keine Zeit sie aufzuschreiben. Auch eine Beschreibung.

Saturday, February 11, 2017

Dakanari, Tertsa und wieder zurück

Wieder einmal will ich eigentlich mit Nancy nach Ierapetra fahren und dort ein Buch abholen, das mir Max leihen will, aber dann schlafe ich doch bis kurz vor 12 und wünsche ihr nur noch einen schönen Tag bevor sie ins Auto steigt.

Die Sonne scheint und ich genieße mein Frühstück. Was gibt es besseres als frisch gepflückte Früchte?

Ich beschließe, Amina und Markus in Tertsa zu besuchen. Am Straßenrand liegen ein paar Tomaten, ich packe sie ein. Kurz bevor ich an der Küste ankomme verzieht sich die Sonne hinter den Wolken. Wieder nichts mit schwimmen...vielleicht morgen.

Auf den letzten Metern liest mich Korutis mit dem Auto auf, natürlich müssen wir in der Taverne Halt machen. Amina und Markus stoßen dazu und Korutis nimmt uns mit auf eine "kleine Tour", die wieder Mal etwas länger dauert als ursprünglich ausgemacht. Am Ende lässt uns der Hunger grantig werden und endlich fahren wir in Aminas Wunderland. Im Dunkeln kocht Markus eine Gemüsesuppe, ich mache den Salat mit Kräutern aus dem Garten. Als Nachspeise gibt es schnulzige Liebeskummerlieder und Joghurt mit Papaya und Honig.

Es regnet in Strömen, und als der Regen aufhört ist es besonders still. Der Vollmond erleuchtet die Nacht trotz der dichten Wolkendecke, und um Mitternacht ist es draußen heller als drinnen.

Am nächsten Tag kommt Kostas und repariert die Motorsäge. Danach spazieren Markus und ich an der Küste entlang zurück nach Mirtos. Wir trinken einen Kaffee und kaufen Brot, Käse und süßes Gebäck für den weiteren Weg. Aber dann fährt Marco mit dem Auto vorbei und bringt uns nach Dakanari. Markus und ich genießen unsere Jause auf dem Dach in der Sonne, die Vögel zwitschern lauter denn je. 

Wir schweigen: Da gibt es nichts zu sagen.

Bilder wie immer in irgendeiner Reihenfolge